Schutz vor Gewalt und sexuellem Missbrauch
Das Leitbild unserer Schule steht unter dem Motto „Leben und Lernen in Vielfalt“
Dieses setzt sich aus 4 Unterpunkten zusammen:
– miteinander wachsen
– miteinander lehren und lernen
– miteinander gestalten
– miteinander nach dem Unterricht
Es ist uns besonders wichtig, die Kinder in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu
stärken, ihr Selbstvertrauen sowie ihre Anstrengungsbereitschaft zu fördern und sie zu
selbständigen und verantwortungsbewussten Menschen in unserer Schulgemeinschaft
zu erziehen. Wir fördern gegenseitige Akzeptanz, einen wertschätzenden und höflichen
Umgang miteinander und das Einhalten gegebener Regeln.
Durch vielfältige Lernformen möchten wir ein lernförderliches Klima schaffen, in dem die
Vielfalt der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt wird und individuelle Potentiale
ausgeschöpft werden können. Wir verstehen Vielfalt als Chance, um miteinander und
voneinander zu lernen.
An unserer Schule wird jede Form von Ausgrenzung und Gewalt gegenüber
Schülerinnen und Schülern abgelehnt – auch sexualisierte Gewalt.
Um dieses Ziel gewährleisten zu können, orientieren wir uns im schulischen Alltag an
einem Schutzkonzept zur Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt.
Mit der Festschreibung und fortlaufenden Weiterentwicklung eines Schutzkonzeptes
werden wir unserer schulischen Verantwortung für den Kinderschutz, der sich aus dem
Erziehungsauftrag der Schulen ergibt, gerecht. Dabei hat sich der Erziehungsauftrag
immer und unbedingt an dem Kindeswohl zu orientieren.
→ Unsere Schule ist ein Schutzort.
Die Gebrüder Grimm Grundschule soll ein sicherer Ort sein, an dem alle Jungen und
Mädchen, Männer und Frauen, mit und ohne Behinderungen und unabhängig von sozialer
oder kultureller Herkunft, ohne Angst arbeiten, lernen und leben können. Jeglicher
Missbrauch in der Schule soll verhindert werden.
→ Unsere Schule ist ein Kompetenzort.
Die Schülerinnen und Schüler, die anderenorts sexuellen Missbrauch erleiden mussten,
sollen in unserer Schule kompetente Ansprechpersonen finden, welche ihnen aktive
Unterstützung und den Zugang zu Hilfen bieten.
→ Unsere Schule ist ein Ort der Achtsamkeit.
Alle in der Schule arbeitenden Personen haben eine gemeinsam getragene Haltung zum
Thema sexualisierte Gewalt. Die Lehrkräfte, Pädagogen und Pädagoginnen und sonstige
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind sensibel und achtsam für Signale,
Verhaltensänderungen und jegliche Hinweise, die auf eine Risikosituation (oder
sexuellen Missbrauch) hindeuten könnten.
Unser Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt besteht aus einem Bündel an
Maßnahmen und verfolgt zwei Ziele: Es soll verhindern, dass Schülerinnen und
Schüler sexualisierte Gewalt in der Schule erleben müssen. Gleichzeitig soll es
dafür sorgen, dass Kinder, die Gewalt erlebt haben, auch in außerschulischen
Fällen, in unserer Schule bemerkt werden und Hilfe angeboten bekommen.
Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schule sind verpflichtet, sich an das
Schutzkonzept zu halten und bestätigen dies in einer Selbstverpflichtungserklärung.
